Happy New Year from nrrd.de!
The nrrd.de core team (housetier and hadez) has met in Berlin for the 25th annual chaos communication congress.
We’ve been planning on re-orienting and re-launching nrrd.de and affiliated sites for well over a year now and finally managed to allocate some time to work on this together.
Here’s a small glimpse into the future of nrrd.de:
We’re still looking for contributors!
If you think you can contribute content to our -isms (tech-ism, urban-ism, style-ism, social-ism) you’re more than welcome to help.
If you have no clue what what the -isms are, just wait for one of the next blog posts to explain it in more detail.
More information will be posted here as it becomes available.
We can be reached on irc on irc.paranode.net #breaks or mail to housetier@nrrd.de and/or hadez@nrrd.de.
Hey there fellow hentai lovers!
Today’s the day we’ve been waiting for since before the first party!
Yes, it’s that awesome.
Hentaibreaks 5 is about to start, (most of) the DJs arrived alive and well and we’re ready to party like it’s 2054.
There is NO entrance fee! So just drop by and party with us, if you happen to show up in cos you can even get a free drink!
What else is there that keeps you from joining us?
Location is the crashed space station c-base below Berlin.
It can be found at the following terrestrial coordinates:
c-base e.V.
Rungestrasse 20
10179 Berlin
The party starts at Berlin Standard Time +23h
Just now the new website for the new party went live. This means, organizing Hentaibreaks 5 has come to the point where we need others; we need:
I am very happy to announce the next hentai fest again. I have the feeling, this time it’ll be even better, bigger, badder, and perver.
hadez did all the work on the website, including layout, logo, colors, CSS, and text. I only stood there in amazement and said “Oh, that’s cool also! Can you do tha… nevermind you already did.”
This is where I come in, I’ll be the primary contact for all things regarding hentaibreaks. I will also be the one renting the club and hiring the bouncers. Then I will have to coax and bribe the tech crew so they will again do a superb job setting all the stuff up.
I’ll leave it to hadez to design flyers and t-shirts, while I will negotiate with the club and with the suppliers for DJ equipment. Also, I will handle public relations: all questions should be directed to me via email, or other means (yes I know the certificate has expired). It is my birthday party after all.
What everyone can do is to think of ways to decrease expenses so we won’t need so much money, and, if we do need money, find ways to raise funds. I am open to ideas, but would be even more happy about concrete results.
Hab eben mal wieder die homepage der c-base besucht und dabei festgestellt, dass es eine offizielle Pressemitteilung gibt. Ich werde sie unten einfach übernehmen, wie hadez es schon gemacht hat. Für die, die sie später lesen wollen, gibt es denselben Text auch als PDF.
Hier dann also die Pressemitteilung:
Seit fast 12 Jahren besteht die Raumstation Mitte an der Jannowitzbrücke. Sie war und ist Magnet für unterschiedlichste Projekte aus dem Bereichen Gesellschaft, Kunst und Kommunikation. Hier treffen sich Go-Spieler, Comic-Zeichner, Musiker, 3D-Designer und Jugger (futuristische Rugbyspieler). Von der Piratenpartei über den Wikipedia Stammtisch bis hin zum Freifunk-NET. Das Raumschiff bietet vielen Aktivitäten eine Heimat, die die Off-Kultur Berlins prägen. Das alles droht nun wieder im Nichts zu verschwinden und damit ein weiteres Loch in der Kulturlandschaft im Zentrum zu hinterlassen.
Gibs hier zu lesen, weil dieser Post ja noch nicht genügend Links hat ;-)
English version below.
Text taken from the offical website @ c-base.org
Die Raumstation c-base, seit 12 Jahren ein Stück Berliner Subkultur jenseits staatlicher Fördertöpfe, ist akut bedroht.
Wir müssen bis zum 31.07.2007 mehrere ausstehende Monatsmieten auftreiben – sonst wird der Verein verschwinden.
hadez hat da mal einen Flyer gemacht, den werden wir wahrscheinlich auch verwenden, damit sich das nicht noch länger hinzieht. Motiv für die T-Shirts gibt es auch schon, aber da muss ich noch mal was klären (ich glaub ich hatte da was verwechselt bei der “Bestellung”, hallo Neon).
Es kommen ganz ganz sicher DJs aus Polen. Die hatten sich schon von Anfang an interessiert und waren sehr dafür, dass ich endlich mal ein Datum (25.08.2007) festlege, an dem die Party dann steigen soll.
hadez hat vorhin mit Arnie vom Jungletrain Radio gesprochen. Arnie muss nun klären, ob er nicht auch kommt und ordentlich Musik auflegt.
Für Musik ist also in jedem Fall gesorgt! Aber auch die Optik wird nicht zu kurz kommen, es haben sich immerhin schon diverse Gigabytes an perversen Hentaifilmchen angesammelt! :D
Alles weitere am ehesten über die Hentaibreaks Google Group. Aber wir werden auch hier ab und an posten.
B-OH 303 wäre mein Wunschkennzeichen, hätte ich ein Auto. Für diejenigen, die nicht so vertraut sind mit der Jungle-Szene: “boh” ist ein vielseitiger Begriff, der aber immer positiv besetzt ist.
Ein normales Autokennzeichen in Deutschland besteht aus drei Teilen:
Zurzeit reicht es nicht für ein eigenes Auto, und es sieht mit dem Wunschkennzeichen ebenfalls nicht so gut aus. Ich komme nur auf 2/3 des Wunschkennzeichens ohne Auto: ich wohne in Berlin, B, und die Wohnung hat die Nummer 303.
Und wenn meine Boxen jetzt nicht endgültig hinüber wären nach em Umzug, dann könnte ich Jungle hören und den Kreis schließen (man erinnere sich an “boh”).
Die erste Sprosse auf der Prekariats-Leiter erklimmt man, in dem man sich ein Wohnungsangebot holt vom Eigentümer der Wohnung. Die Wohnungsbau-Gesellschaften, -Genossenschaften und -Vereine kennen das; sie wissen was zu tun ist und wie das Wohnungsangebot aussehen muss.
Um die zweite Sprosse der Prekariats-Leiter zu erklimmen, muss das Wohnungsangebot dem PAP vorgelegt werden. Der PAP prüft dann, ob die Wohnung angemessen ist.
Nach dem der PAP sein OK gegeben hat, ist man ziemlich weit gekommen; nur noch der dritte Schritt fehlt um die eigene Wohnung beziehen zu können.
Der Mietvertrag muss natürlich noch unterschrieben werden – ab jetzt hat man die Wohnung!
Das Scharmützel (der Krieg) dauert aber noch ein bisschen an. Im Englischen gibt es dafür den Begriff aftermath.
Die Aufräumarbeiten hier sind Folgende: Mietvertrag vorlegen wegen KdU(Kosten der Unterkunft); ummelden beim Bürgerbüro (die kann auch schon vor dem Umzug geschehen); melden beim nun zuständigen Jobcenter.
Ich kann mich gar nicht so richtig freuen – ständig befürchte ich, dass noch etwas dazwischenkommt und meine Wohnträume zerstört. Man lernt zu zweifeln und zu warten. Der Konflikt: ich gehe davon aus, “dass es klappt”, möchte aber nicht nochmal so enttäuscht werden und halte meine Freude stark zurück, bis ich wirklich dort wohne.
In meinen Ohren klingt Moabit wie ein Bürgerkriegsgebiet in Afrika. Als ich vor einigen Jahren von meinem ehemaligen Mitbewohner Andi zum ersten Mal von dem Ortsteil hörte, schoss mir diese Assoziation in den Kopf und hat sich dort festgesetzt.
In der Tat gibt es schlimme Gestalten in Moabit – im dortigen Knast nämlich. Viele (Straf-)Gerichte scheinen dort auch zu sein, gibt es doch eine Haltestelle “Gerichte Moabit”.
Dort ist ein Loch in der Glasscheibe der Eingangstür. Es wurde ausgeschlagen, nicht eingeschlagen, denn die Scherben liegen außen. Die Flurwände sind nur gering beschmiert mit “Tags” und dummen Sprüchen. Vielmehr wird hier Zuneigung ausgedrückt in typisch berliner multikulti Manier: “Ich love you” lese ich am Fahrstuhlschacht, während eine türkische Familie vorbeigeht und freundlich zurückgrüßt.
Der Montag begann mit angenehmen Wetter. Zwar war der Frost leider schon wieder weg, aber immerhin hatte der Regen auch aufgehört: Nahezu perfekt, um Geld auszugeben. Und so machte ich mich auf dem Weg zum nächsten Aldi.
Als ich nunmehr meinen kümmerlichen Rest Kleingeld für Lebensmittel ausgegeben hatte und das Gebäude verließ, fühlte ich mich auf einmal wieder zurückversetzt nach Stuttgart. Erschrocken blieb ich stehen, um mich zu vergewissern, dass ich wach und immer noch in Berlin sei. Ich suchte die Umgebung ab nach “Berlinischem” und fand mich erleichtert in Berlin. Nun sah ich auch, was mich zurückversetzt hatte: hinter Bäumen ragten Stahlgerippe empor, die fast so aussahen wie der Gaskessel in Stuttgart.
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